1.4 Die Bibel verwirft die Trinität

Beispiel 1
Evangelium nach Johannes: [Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.][1]

Hier gibt Jesus deutlich an, dass er zu seinem Gott geht, logisch ge­sehen kann Gott keinen Gott für sich haben, andernfalls wäre er kein Gott, was bedeutet, dass der Sohn und der Vater nicht eins sind. Fer­ner sagt Jesus, dass die Beziehung zwischen ihm und Gott dieselbe ist wie zwischen den Menschen und Gott, was wiederum bedeutet, dass er genauso ein Diener Gottes ist wie jeder andere auch.

Beispiel 2
Evangelium nach Markus: [Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, son­dern allein der Vater.] [2]

Hier gesteht Jesus, dass er nicht das Wissen hat, welches sein Vater besitzt, was wiederum bedeutet, dass sie nicht eins sind, doch wenn sie nicht eins sind, ist das Konzept der Trinität widerlegt. Außerdem weiß der Sohn nichts über die Stunde, das bedeutet, er ist nicht Gott, denn es ist unmöglich für Gott, dass er nichts über seine Schöpfung weiß.

Beispiel 3
Neues Testament:[Wenn ihm dann alles unterworfen ist, wird auch er, der Sohn, sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott herrscht über alles und in allem.][3]

Dieser Vers zeigt uns, dass Vater und Sohn nicht gleich und nicht eins sind, denn der Unterworfene ist dem Unterwerfer nicht gleich, und Gott kann niemals der Unterworfene sein. Ferner sagt dieser Vers aus, dass Gott über alles in allem herrscht, Jesus wurde hier von Gott nicht ausgeschlossen, was wiederum bedeutet, dass sie nicht eins sind.

Beispiel 4
Evangelium nach Johannes: [der Vater ist größer als ich. ][4]

Dieser Vers zeigt uns wiederum, dass Vater und Sohn nicht gleich sind und vor allem nicht eins, denn einer von ihnen ist größer und höher als der andere. Dies ist ein Widerspruch zum Konzept der Tri­nität.

Beispiel 5
Evangelium nach Markus: [Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen.][5]

Hier ist es sehr klar, dass Jesus nicht Gott ist, denn nur Gott ist der Gute.

Nun, wie wir sehen widerlegt Jesus selbst den Glauben der Trinität, denn er sah sich selbst nicht als Gott oder gleich wie Gott.

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Fußnote    (↵ zurück zum Text)

  1. Johannes 20 : 17 (Luther 1984)
  2. Markus 13 : 32 (Luther 1984)
  3. Korinther I 15 : 28 (Einheitsübersetzung 1980)
  4. Johannes 14 : 28 (Luther 1984)
  5. Markus 10 : 18 (Einheitsübersetzung 1980)

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