4.7 Die wissenschaftlichen Wunder von Imam Jaffar al Sadiq

Im Jahre 1968 wurde an der Straßburger Universität in Frankreich eine Konferenz über Imam Jaffar al-Sadiq abgehalten. Viele westli­che Wissenschaftler nahmen an dieser Konferenz teil. Im Jahr 1970 hat eine französische Publikation die Untersuchungen dieser Konfe­renz veröffentlicht.

Die Wissenschaftler, die an dieser Konferenz teilnahmen, waren:

-Prof. Armand Abel

Universität von Brüssel

-Prof. Jean Aubin

Sorbonne Universität

 

-Prof. Robert Branschvic

Sorbonne Universität

 

-Prof. Claud Cahen

Sorbonne Universität

 

-Prof. Enrico Gerulli

Italienisches Wissenschafts-Gremium

 

-Prof. Henry Serain

Universität Paris

 

-Prof. Francisco Gabrielle

Universität Rom

 

-Prof. Richard Gramlion

Universität Hamburg

 

-Prof. Ann M.S. Lambton

Universität London

 

-Prof. Gerard lecomte

Sorbonne Universität

 

-Prof. Yvon Linatd De Bellefonds

Sorbonne Universität

 

-Prof. Wilfred Madlung

Universität Chicago

 

-Prof. Henry Masse

Straßburg Universität

 

-Prof. Georg Vadja

Universität León

 

-Prof. Charles Pella

Sorbonne Universität

 

-Prof. Robert Arnaldez

Universität León

 

-Prof. Aliash

Universität Californien, Los Angels

 

-Prof. Dorn Hingkelif

Universität London

 

-Prof. Fraitzimier

Universität Basel

 

-Prof. Joseph Manouse

Universität Freiburg

 

-Prof. Hence Mouler

Universität Freiburg

 

Dr. Hussain Nasr

Universität Tehran

 

Mussa al-Sadr

Der Leiter des schiitischen Gremiums im Libanon

Das Wissenschaftliche Konzil über Imam Jaffar al-Sadiq endete mit vielen wissenschaftlichen Fakten wie etwa diesen:

Imam Jaffar al-Sadeq ist der Erste, der den Sauerstoff entdeckte

Imam Jaffar al-Sadeq ist der Erste, der das Wasserstoff entdeckte

Imam Jaffar al-Sadeq war der Erste, der sagte, dass die Erde um die Sonne rotiert

Imam jaffar al-Sadeq war der Erste, der sagte, dass die Erde um ihre eigene Achse rotiert

Imam Jaffar al-Sadeq war der Erste, der die Theorie über die Geschwindigkeit des Lichtes formulierte

Imam Jaffar al-Sadeq war der Erste, der die Theorie der Antimaterie formulierte

Imam Jaffar al-Sadeq war der Erste, der die Theorie der Übertragung der Krankheiten über Strahlen formulierte

Imam Jaffar al-Sadeq war der Erste, der die Vier-Ele­menten-Theorie von Aristoteles widerlegte

Imam Jaffar al-Sadeq war der Erste, der bewies, dass die Zusammenstellung des menschlichen Körpers der Erde zu verdanken ist und ihrer eigenen Zusammenstellung wesentlich entspricht.

Imam Jaffar al-Sadeq war der Erste, der sagte, dass Lichtstrahlen von verschiedenen Objekten auf das menschliche Auge treffen ohne dass es möglich ist, diese zu sehen.

Imam Jaffar al-Sadeq war der Erste, der sagte, dass Licht durch verschiedene Objekte zu uns kommt, jedoch nur ein Teil dieser Strahlen unser Auge erreicht, das ist der Grund, warum wir die Objekte aus der Distanz nicht ein­deutig sehen.

Imam Jaffar al-Sadeq war der Erste, der sagte, dass die Sterne, die wir im Himmel sehen, heller sind als die Son­ne

Imam Jaffar al-Sadeq war der Erste, der sagte, dass die Umweltverschmutzung das Leben auf dem Planeten un­möglich machen würde.

 

Dies sind nur einige von vielen wissenschaftlichen Fakten, die ich an dieser Stelle nicht alle erwähnen kann. Es handelt sich wirklich um ein wissenschaftliches Wunder, denn all diese Fakten wurden von ei­nem Mann gebracht, der vor 1000 Jahren in einer Wüste lebte.

4.6 Wissenschaftliche Wunder im Quran

Wissenschaftliche Wunder im Quran sind die klarsten Beweise dafür, dass der Quran von Gott offenbart wurde. Denn solche wissenschaft­liche Fakten konnten die Menschen in der Zeit der Offenbarung des Quran vor 1400 Jahren nicht wissen.

 

Diese wissenschaftlichen Fakten können nicht als Zufall betrachtet werden, denn im Quran gibt es Hunderte davon. Unmöglich ist, dass alle nur zufällig entstanden sind.

 

 

 

 

 

Beispiel 1

 

 

 

[Und wir haben das Eisen herabkommen lassen ] 1

 

 

 

Dieser Vers sagt, dass das Eisen zur Erde niedergesandt wurde, was bedeutet, dass es nicht in der Erde gebildet wird wie die anderen Ma­terialien.

 

Die Wissenschaftler bewiesen diesen wissenschaftlichen Fakt erst vor kurzem, denn zuvor ging man davon aus, dass die Erde ein Teil der Sonne war und sich später trennte. Demnach dachten Wissen­schaftler, dass das Eisen in der Sonne geformt wurde. Diese Theorie hat sich jedoch als falsch erwiesen, während sich die Theorie des Qurans als richtig bewiesen hat.

 

Denn die Temperatur der Sonnenoberfläche beträgt 6000 C°, und die Temperatur des Sonnenkerns16 Millionen C°.

 

Hingegen benötigt das Eisen 600 Millionen C°, um geformt bzw. ge­bildet zu werden.

 

Was bedeutet, dass das Eisen nicht auf der Erde geformt wurde und es nicht zur unserer Galaxis gehört.

 

Das bedeutet, dass Gott das Eisen von einer anderen Galaxis zur Erde niedergesandt hat, so wie der Quran uns das sagt.

 

 

 

 

 

Beispiel 2

 

 

 

[Und die Berge, die du für fest hältst, wirst du wie Wolken dahinge­hen sehen: ]2

 

 

 

Die Wissenschaftler haben bewiesen, dass die Berge und die Erde sich sehr langsam bewegen, sie nennen diese Bewegung Kontinen­taldrift.

 

Der deutsche Wissenschaftler Alfred Wenger bewies, dass die Erde vor 250 Millionen Jahren nur aus einem Kontinent bestand, welcher jedoch nach Jahren in viele Kontinente gespalten wurde, die sich voneinander wegbewegten, bis sie schließlich so wurden, wie sie jetzt sind. Die Kontinente bewegen sich immer noch und werden auch in Zukunft verschiedene Formen und Positionen annehmen.

 

 

 

Beispiel 3

 

 

 

[Und den Himmel haben Wir mit (Unserer) Kraft erbaut; und siehe, wie Wir ihn reichlich geweitet haben. ] 3

 

 

 

Der russische Physiker Alexander Friedmann formulierte eine Theo­rie, nach der das Universum in einer konstanten Bewe­gung expan­diert, neuerdings haben andere Wissenschaftler die­se Theorie als wahr bewiesen.

 

 

 

Beispiel 4

 

 

 

[Oder wie Finsternisse in einem tiefen Meer, eine Woge be­deckt es, über ihr ist eine Woge, darüber ist eine Wolke: Finsternisse, eine über der andern. Wenn er seine Hand aus­streckt, kann er sie kaum sehen; und wem Allah kein Licht gibt – für den ist kein Licht.]4

 

 

 

Erst seit die Menschen mittels U-Booten in der Lage sind, an tiefe Stellen des Ozeans zu tauchen, entdeckten die Wissenschaftler, dass das Meer nach ca. 200 Metern Tiefe beginnt, dunkel zu werden, und je tiefer man geht, desto dunkler wird es, bis man eine Tiefe erreicht, wo das Sehen unmöglich ist.

 

Die Lichtstrahlen bestehen aus sieben Spektralfarben, ab einer Tiefe von 20 Metern blockiert die Tiefe die Wellen des roten Farbspek­trums.

 

Wenn also ein Taucher oder ein Fisch zu bluten beginnt, wird die Farbe des Blutes schwarz erscheinen. Ab 50 Metern Tiefe blockiert die Tiefe das Farbspektrum Gelb, und so weiter, bis alle Farbspektren blockiert sind. Dann beginnt die Dunkelheit.

 

 

 

Beispiel 5

 

 

 

[Und Wir machten den Himmel zu einem wohlgeschützten Dach; dennoch kehren sie sich ab von seinen Zeichen.]5

 

 

 

Die Wissenschaftler fanden kürzlich heraus, dass ein Atmosphären­gürtel um die Erde existiert, welcher die Erde vor den Sternschnup­pen schützt, und auch die Strahlen, die von der Sonne oder von wo­anders kommen, filtert.

 

1 Quran 57 : 25

 

2 Quran 27 : 88

 

3 Quran 51 : 47

 

4 Quran 24 : 40

 

5 Quran 21 : 32

4.5 Das Evangelium von Barnabas

Das Evangelium von Barnabas1

 

Im Jahr 492 n.Chr. deklarierte der Papst Gelasius I eine Liste von Büchern, welche verboten wurden zu lesen. Das Evangelium von Barnabas war in der Liste beinhaltet.

 

Seitdem verschwand das Evangelium des Barnabas aus der Öffent­lichkeit und nur einige Manuskripte wurden an wenigen Plätzen auf­bewahrt.

 

Das letzte Manuskript wurde in der privaten Bibliothek vom Papst Sixtus V (1585-1590) gefunden, auf dem das heutige Barna­bas-Evangelium beruht, und dieses wurde von der Oxford Universität im Jahre 1907 veröffentlicht.

 

 

 

Auch ist Barnabas eine verherrlichte Person von den Christen nach der Bibel:

 

[Denn er war ein trefflicher Mann, erfüllt vom Heiligen Geist und von Glauben. So wurde für den Herrn eine be­trächtliche Zahl hinzu­gewonnen. ]2

 

 

 

Das Evangelium von Barnabas wird aber von der Kirche abgelehnt, und wenn wir uns das Barnabas-Evangelium anschauen, können wir uns den Grund vorstellen:

 

 

 

Barnabas verwirft das Konzept, dass Jesus Gott sei.

 

 

 

[Aber wenn Gott mich von dieser Welt hinwegnehmen wird, wird Sa­tan wieder diesen verfluchten Aufstand entfachen, indem er die Un­gläubigen glauben machen wird, daß ich Gott sei und Sohn Gottes, wodurch meine Worte und meine Lehre verunrei­nigt werden, so daß kaum dreißig Gläubige übrigbleiben werden. ] 3

 

 

 

Barnabas lehnt die Kreuzigung und Erlösung ab.

 

 

 

[Aber Jesus richtete sie auf, und er tröstete sie und sagte:“Fürch­tet euch nicht, ich bin euer Herr.” Und er tadelte viele, die ge­glaubt hatten, er sei gestorben und wiederauferstanden, und sag­te:“Haltet ihr denn Gott und mich für Lügner? Gewährte Gott mir doch zu le­ben, bis das Ende der Welt nahe ist. Wahrlich sage ich euch, ich starb nicht, sondern Judas, der Verräter.] 4

 

 

 

Barnabas versichert uns, dass Jesus ein Prophet ist.

 

 

 

[Der Engel antwortete: „Nun sei in dir der Prophet empfangen, den du Jesus nennen sollst…”] 5

 

 

 

Barnabas versichert uns, dass Jesus sich selbst Prophet nannte.

 

 

 

[Als Jesus diese Vision empfangen hatte und erkannte, daß er ein Prophet war, der dem Hause Israel gesandt war, erzählte er alles sei­ner Mutter Maria und sagte ihr, daß er große Verfolgungen um der Ehre Gottes willen erleiden müsse und daß er nicht mehr bei ihr bleiben könne, um ihr zu dienen.] 6

 

 

 

 

 

Barnabas versichert, dass es noch einen Propheten nach Jesus gibt.

 

 

 

[nun, da alle Propheten gekommen sind außer dem Gesandten Got­tes, der nach mir kommen wird, weil Gott es so will, auf daß ich sei­nen Weg bereite] 7

 

 

 

Barnabas erwähnt den Propheten Muhammad.

 

 

 

[da sah Adam, als er sich umwandte, über dem Tor geschrieben: ‚Es gibt nur einen Gott, und Mahomet ist Gotte Gesandter.‘] 8

 

 

 

[Adam sprang auf und sah am Himmel eine Schrift, die strahlte wie die Sonne und besagte: ‚Es gibt nur einen Gott, und Maho­met ist der Gesandte Gottes.‘ Da öffnete Adam den Mund und sagte: ‚Ich danke dir, o Herr mein Gott, daß du mir die Ehre er­wiesen hast, mich zu er­schaffen; aber sag mir, ich bitte dich, was bedeutet die Botschaft die­ser Worte:”Mahomet ist der Ge­sandte Gottes”? Hat es vor mir an­dere Menschen gegeben?‘ Da sagte Gott: ‚Sei mir willkommen, o mein Diener Adam. Ich sag dir, daß du der erste Mensch bist, den ich erschaffen habe. Und der, von dem du sprachst, ist dein Sohn, der viele Jahre später in die Welt kommen und mein Gesandter sein wird, für den ich alle Dinge erschaffen habe; der der Welt Licht ge­ben wird, wenn er kommt; dessen Seele in himmlichen Glanz ge­setzt wurde sechzig­tausend Jahre, bevor ich irgend etwas machte.‘ Adam bat Gott und sagte: ‚Herr, erfülle mir die Bitte, dies auf die Nägel meiner Hände zu schreiben.‘ Da gab Gott dem ersten Men­schen jene Schrift auf seine Daumen; auf dem Daumennagel der rechten Hand stand geschrieben: ‚Es gibt nur einen Gott!‘ Und auf dem Daumennagel der linken stand geschrieben: ‚Mahomet ist der Gesandte Gottes.‘ Da küßte der erste Mensch jene Worte mit väterlic­her Zuneigung und rieb seine Augen und sagte: ‚Gesegnet sei der Tag, da du in die Welt kommen wirst.‘ ] 9

 

 

 

[“…Ich sage euch deshalb, daß der Gesandte Gottes ein Glanz ist, der nahezu allem Freude bringen wird, was Gott gemacht hat; denn er ist geschmückt mit dem Geiste des Verstehens und des Ratschlags, dem Geiste der Weisheit und der Macht, dem Geiste der Furcht und der Liebe, dem Geiste der Klugheit und der Mäßigkeit; er ist ge­schmückt mit dem Geiste des Mitleids und des Erbarmens, dem Geis­te der Gerechtigkeit und der Frömmigkeit, dem Geiste der Sanftmut und der Geduld, von welcher er von Gott dreimal soviel erhalten hat, wie er all seinen Geschöpfen gegeben hat.

 

O gesegnete Zeit, wenn er in die Welt kommen wird! Glaubet mir, daß ich gesehen und ihm Ehre erwiesen habe, ebenso wie ihn jeder Prophet gesehen hat; denn aus seinem Geist gibt Gott ihnen das Pro­phetentum. Und als ich ihn sah, wurde meine Seele von Trost erfüllt und sagte: ‚O Mahomet, Gott sei mit dir, und möge er mich würdig machen, deine Schuhriemen zu lösen, denn wenn er mir dies ge­währt, werde ich ein großer Prophet und Hei­liger Gottes sein.’”] 10

 

1Einige mögen dieses Evangelium ablehnen. Jedoch gibt es keinen Unters­chied zwischen den vier Evangelien und dem des Barnabas. Alle ha­ben keine Überlieferungskette. Und das eigentliche Buch ist verloren. Alle 100 Evangelien sind nahezu gleich, jedoch wurden nur die vier Evangelien ohne einen fundierten Grund auserwählt.

 

2 Apostelgeschichte 11 : 24 (Einheitsübersetzung 1980)

 

3 Barnabas-Evangelium 96 : 9-10

 

4 Barnabas-Evangelium 221 : 14-17

 

5 Barnabas Evangelium 1 : 8

 

6 Barnabas Evangelium 10 : 6

 

7 Barnabas Evangelium 36 : 6

 

8 Barnabas Evangelium 41 : 32

 

9 Barnabas 39 : 14-28

 

10 Barnabas 44 : 19-31

4.4 Die Bibel erwähnt die Ahlulbayt

Die Bibel erwähnt die Ahlulbayt

 

Beispiel 1

 

 

 

[Und für Ismael habe ich dich auch erhört. Siehe, ich habe ihn ge­segnet und will ihn fruchtbar machen und über alle Maßen mehren. Zwölf Fürsten wird er zeugen und ich will ihn zum großen Volk ma­chen. ]1

 

 

 

Unsere christlichen Freunde sagen, dass diese zwölf Fürsten die Söh­ne von Ismael seien2, denn Ismael hatte zwölf Söhne gehabt, so wie die Bibel es erzählt.

 

Ich denke jedoch, dass diese Erklärung dieses Verses nicht das ist, was die Bibel uns sagen will, denn die Söhne von Ismael waren kei­ne Fürsten oder Führer und Prinzen – .darüber hinaus spricht die englische Version3 der Bibel von Herrschern statt von Fürsten. Dies bedeutet, dass es sich nicht um die Söhne Ismaels handeln kann, denn diese waren keine Herrscher, auch der Segen kann nicht sie be­treffen, denn die meisten seiner Nachkommen waren Götzenanbeter, und über diesen kann kein Segen Gottes liegen.

 

Daher lautet die Frage, was dieser Vers meint?

 

Der ehemalige katholischer Priester, der Sheikh Muhammad Sadiq wurde, übersetzte diesen Vers aufs Neue:

 

Und für Ismael habe ich dich auch erhört. Siehe, ich werde ihn seg­nen, und ihn fruchtbar machen, und groß durch Muadmuad; zwölf Herrscher soll er zeugen, und ich werde ihm zu einem großen Volk machen.4

 

 

 

Dann sagte er: Der Name des Propheten Muhammad ist erwähnt als (bemuadmuad) was außerordentlich/in hohem Maße bedeutet.

 

 

 

Die Vertauschung des Namens von Muhammad mit der Bedeutung außerordentlich/in hohem Maße war ein Fehler der Schriftgelehrten bzw. Schreiber, denn sie konnten das Wort (bemuadmuad) nicht er­kennen.

 

Wir können sehen, wie verwandt das Wort (muadmuad) mit dem Na­men (Muhammad) ist, und das hebräische Silbe (be) bedeutet von/durch, und das ist ein Hilfswort.

 

Ein Beispiel: Möchte man im Hebräischen Schiff sagen, so entspricht dem das Wortsefinah, will man durch oder mit dem Schiff sagen, dann wäre es besefinah.

 

Für die Bibelschreiber hat dieses Wort (durch Muadmuad) keinen Sinn gemacht, es war ihnen unbekannt, daher übersetzten sie es mit der Bedeutung, die am nächsten lag: außerordentlich/in hohem Maße.

 

Höchstwahrscheinlich ist (Muadmuad) die hebräische Aussprache von (Muhammad). Und auch weil der Name Muhammad arabisch ist, wurde von den Hebräern nicht erwartet, es genauso auszuspre­chen.

 

Gehen wir zum Beispiel nach Persien, werden wir sehen, dass die Perser den Namen von Muhammad als (Mamad) aussprechen. Und wenn wir nach Indien gehen, werden wir sehen, dass die Menschen Muhammad als (Momed) aussprechen, obwohl sie alle Muslime sind; der Grund liegt darin, dass ihre eigenen Sprachen dem Namen eine andere Aussprache verleihen als die arabische.

 

 

 

Wenn wir uns jetzt diesen Vers in der originalen Übersetzung an­schauen, würde er so lauten:

 

(Und für Ismael habe ich dich auch erhört. Siehe, ich werde ihn seg­nen, und ihn fruchtbar machen, und groß durch Muhammad; zwölf Herrscher soll er zeugen, und ich werde ihm zu einem großen Volk machen)

 

 

 

Jetzt macht der Vers Sinn, da er besagt, dass Gott Ismael fruchtbar macht und den Propheten Muhammad sowie seine zwölf Nachfolger, die von der Ahlalbayt sind, ankündigt.

 

Und die Nation von Prophet Muhammad wurde zu einer großen Na­tion und die größte in ihrer Zeit.

 

Daher gilt der Segen Gottes dieser Nation, die die Nation der Einheit Gottes zu sein und die Religion Gottes zu bewahren hat.

 

 

 

 

 

Beispiel 2

 

 

 

[An deiner Väter statt werden deine Söhne sein; die wirst du zu Fürs­ten setzen in aller Welt.]5

 

 

 

Unsere christlichen Freunde glauben, dass dieser Vers über Jesus, die Kirche und die Priester spricht6.

 

Diese Erklärung kann nicht richtig sein, denn die Psalm (Psalter) ist von Anfang an nicht zutreffend für Jesus überhaupt, hingegen passt er sehr zum Propheten Muhammad.

 

-Der Psalm sagt „Du bist der Schönste unter den Menschenkin­dern.“7 Das passt zum Propheten Muhammad, denn er war gutaus­sehend. Ibn Abi Hala, der ein Freund des Propheten war, sagte über ihn: er war prachtvoll sein Gesicht strahlte wie der volle Mond.8

 

Hasan bin Thabit, ein berühmter Poet, der mit dem Propheten Mu­hammad lebte, sagte in seinem Gedicht: Meine Augen sahen niemals einen Gutaussehenderen als dich, und die Frauen zeugten niemals einen Hübscheren als dich, du bist gereinigt von jeglichen physikali­schen Fehler, so als ob du so erschaffen wurdest wie du es dir wünschtest.9

 

Hingegen sagt die Bible nichts Vergleichbares über Jesus. [Er hatte kei­ne Gestalt und keine Pracht; wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht.]10

 

-Die Psalmen sagen: „voller Huld sind deine Lippen“.11 Das passt wiederum zum Propheten Muhammad, denn er war sehr eloquent. Ibn Abi Hala sagte: Seine Reden waren kurz und in einer eloquenten Weise.12 Hingegen haben wir nie gehört, dass Jesus eloquent war.

 

-Die Psalmen sagen „Gürte dein Schwert an die Seite, du Held, deine Ehre und deine Pracht! 3Fahre siegreich einher für die Sache der Wahrheit, der Milde und Gerechtigkeit, und deine Rechte lehre dich wunderbare Dinge! Deine Pfeile sind scharf, sie unterwerfen dir die Völker; sie dringen ins Herz der Feinde des Königs.“13 Und dies passt zum Pro­pheten Muhammad, denn er hielt ein Schwert und nahm an Kriegen teil und gewann und seine Feinde fielen unter ihm, hingegen trug Je­sus niemals ein Schwert, um zu kämpfen, darüber hinaus haben seine Feinde ihn, nach dem christlichen Glauben, gekreuzigt, daher ist er derjenige, der fiel und nicht seine Feinde.

 

 

 

Deswegen spricht die Psalm hier über die Ahlulbayt, die Söhne des Propheten Muhammad, die Prinzen überall auf der Erde sein werden, denn sie werden von allen Menschen verherrlicht. Und der zwölfte Nachfolger des Propheten Muhammad, der das letzte Mitglied der Ahlulbayt ist, wird in der Zukunft über die ganze Welt herrschen, er ist bekannt als Imam Mahdi, und wird zusammen mit dem Propheten Jesus erscheinen, um die Welt zum Besseren zu wandeln.

 

 

 

 

 

Beispiel 3

 

 

 

[Gott, gib dein Gericht dem König und deine Gerechtigkeit dem Kö­nigssohn, dass er dein Volk richte mit Gerechtigkeit und deine Elen­den rette. Lass die Berge Frieden bringen für das Volk und die Hügel Gerech­tigkeit. Er soll den Elenden im Volk Recht schaffen und den Armen helfen und die Bedränger zermalmen. Er soll leben, solange die Sonne scheint und solange der Mond währt, von Geschlecht zu Geschlecht. Er soll herabfahren wie der Regen auf die Aue, wie die Tropfen, die das Land feuchten. Zu seinen Zeiten soll blühen die Ge­rechtigkeit und großer Friede sein, bis der Mond nicht mehr ist. Er soll herrschen von einem Meer bis ans andere und von dem Strom bis zu den Enden der Erde. Vor ihm sollen sich neigen die Söhne der Wüste, und seine Feinde sollen Staub lecken.0 Die Könige von Tar­sis und auf den Inseln sollen Geschenke brin­gen die Könige aus Saba und Seba sollen Gaben senden. Alle Könige sollen vor ihm niederfal­len und alle Völker ihm die­nen. Denn er wird den Armen erretten, der um Hilfe schreit, und den Elenden, der keinen Helfer hat. Er wird gnädig sein den Geringen und Armen, und den Armen wird er helfen. Er wird sie aus Bedrückung und Frevel erlösen, und ihr Blut ist wert geachtet vor ihm. Er soll leben und man soll ihm geben vom Gold aus Saba. Man soll immerdar für ihn beten und ihn täglich segnen. Voll stehe das Getreide im Land bis oben auf den Bergen; wie am Li­banon rausche seine Frucht. In den Städten sollen sie grünen wie das Gras auf Erden.14 Sein Name bleibe ewiglich; solange die Sonne währt, blühe sein Name. Und durch ihn sollen gesegnet sein alle Völ­ker, und sie wer­den ihn preisen. Gelobt sei Gott der HERR, der Gott Israels, der allein Wunder tut! Gelobt sei sein herrlicher Name ewig­lich, und alle Lande sollen seiner Ehre voll werden! Amen! Amen! zu Ende sind die Gebete Davids, des Sohnes Isais.]15

 

 

 

 

 

Bei diesen Psalmen ist es sehr klar, dass sie über den Propheten Mu­hammad sprechen und über Imam Mahdi, den zwölften Nachfolger des Propheten, und nicht über Jesus, so wie unsere christlichen Freunde es denken.16

 

 

 

-Die Psalmen sagen: „Gott, gib dein Gericht dem König“ Das bedeu­tet, das Gesetz dem Propheten Muhammad zu geben, denn ein Ge­richt kann nicht ohne Gesetze sein. Das passt zum Propheten Mu­hammad, denn er brachte Gesetze, hingegen brachte Jesus keine Ge­setze.

 

– Die Psalmen sagen: „und deine Gerechtigkeit dem Königssohn.“ Imam Mahdi ist der zwölfte Nachfolger Prophet Muhammads, daher ist er sein Sohn. Hingegen hat Jesus keine Nachkommen.

 

– Die Psalmen sagen: „und die Bedränger zermalmen.“ Der Prophet Muhammad besiegte die Bedränger bzw. Unterdrücker, genauso wie Imam Mahdi es tun wird. Hingegen hielt Jesus nie ein Schwert, um die Unterdrücker zu bekämpfen.

 

– Die Psalmen sagen:“Zu seinen Zeiten soll blühen die Gerechtigkeit und großer Friede sein.“ Der Gruß der Muslime besteht darin, „Frieden“ zu sagen. Steigt die Population der Muslimen, wird auch der Frieden steigen.nebenbei dass der Islam die Religion des Frie­dens und Gerechtigkeit ist. Keine andere Religion kann Frieden ma­chen außer der Islam.17

 

– Die Psalmen sagen“Er soll herrschen von einem Meer bis ans an­dere“ Imam Mahdi wird über die ganze Welt regieren.- Die Psalm sagt“Er soll leben und man soll ihm geben vom Gold aus Saba.“ Saba ist ein arabisches Land, was bedeutet, dass seine Hauptstadt oder Residenz im arabischen Land sein wird, genauso wie Imam Mahdi es tun wird.

 

– Die Psalmen sagen „In den Städten sollen sie grünen wie das Gras auf Erden.“18 Der Islam blühte an einem Ort namens Medina, was in der arabischen Sprache „Stadt“ bedeutet, und Imam Mahdi wird sich aus Medinah erheben.

 

– Die Psalm sagt „Sein Name bleibe ewiglich; solange die Sonne währt, blühe sein Name. Und durch ihn sollen gesegnet sein alle Völ­ker, und sie werden ihn preisen.“ Im Gebet erwähnen die Muslime den Namen des Propheten Muhammad und Ahlulbayt, daher wird der Name vom Prophet Muhammad und Imam Mahdi von allen Natio­nen erwähnt, denn die gesamte Nationen werden zum Islam konver­tieren.

 

 

 

So wie wir sehen können, spricht dieser Psalm von Imam Mahdi, es würde jedoch den Rahmen dieses kleinen Buches sprengen, wenn ich zu sehr ins Detail gehen würde.

 

 

 

 

 

Beispiel 4

 

 

 

[Aber zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerstört wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird alle diese Königreiche zermal­men und zerstören; aber es selbst wird ewig bleiben,]19

 

 

 

Unsere christlichen Freunde glauben, dass dieser Vers über das Kö­nigreich Jesu spricht, was er errichten wird, wenn er wieder zurück auf die Welt kommt.20

 

Ich glaube jedoch nicht, dass dieser Vers zum Propheten Jesus passt, denn der Vers sagt: „Es wird alle diese Königreiche zermalmen und zerstören“ Hingegen glauben Christen, dass Jesus Folgendes gesagt hat: [Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem bie­te die andere auch dar.]21.Wie also will Jesus die Königreiche be­kämpfen, ohne sich selbst zu widersprechen?

 

Dieser Vers passt eher zu Imam Mahdi, denn der Islam erlaubt Wi­derstand, daher wird das Königreich Gottes seine Feinde in Stücke brechen, wenn diese versuchen, es zu schlagen.

 

 

 

 

 

Beispiel 5

 

 

 

[ Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt. Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen. …Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt.]22

 

 

 

Unsere christlichen Freunde sagen, dass die Frau ein Symbol für die Kirche ist, und die zwölf Sterne für die zwölf Aposteln stehen, wäh­rend mit dem Kind Jesus gemeint ist.23

 

 

 

Wir nehmen jedoch wahr, dass diese Erklärung nicht richtig ist, denn Jesus existierte vor der Kirche, wie kann also die Kirche die Geburt Jesu sein?

 

Abgesehen davon: Zu den zwölf Aposteln gehörte auch Judas Ischa­riot, der Jesus schließlich verraten hat. Wie kann dieser eine verherr­lichte Person sein?

 

Der Vers sagt auch, dass das Kind mit einem eisernem Zepter herr­schen wird, und so wie wir oben erwähnt haben, ist dies nicht pas­send zu Jesus, denn es widerspricht den Aussagen von Jesus.

 

 

 

Deswegen kann dieser Vers sich nur auf den Ahlulbayt beziehen.

 

Die zwölf Sterne sind die zwölf Nachfolger des Propheten Mu­hammad, die alle von der Sippe dieser Frau sind.

 

Diese Frau ist Fatima, die Tochter des Propheten und die Mutter von Imam Mahdi, denn Imam Mahdi ist von Fatimas Nachkommen­schaft.

 

Prophet Muhammad sagte: Der Mahdi ist von meiner Nachkom­menschaft und von Fatimas Nachkommenschaft.24

 

Ahlulbayt = Bedeutet im Arabischen die Leute des Hauses. Im Islam wird dieses Wort für die Familie des Propheten Muhammad benutzt, be­stehend aus seiner Tochter Fatima und zwölf Nachfolgern.

 

1Genesis 17 : 20 (Luther 1984)

 

2Adam Clarke’s commentary on the Bible

 

Antonius Fekri’s commentary on the Bible (Arabisch)

 

3 New International version

 

4 Anis al-alaam, Band 5, Seite 69

 

5 Psalter 45 : 16 (Luther 1984)

 

6 Adam Clarke’s commentray on the Bible

 

Antonius Fekri’s Kommentar zur Bibel (arabisch)

 

7 Psalter 45 : 2 (Luther 1984)

 

8 Bihar al-anwar, Band 16, Seite 149

 

9 Mutefareqat fi al-Shear wa al-Shu’ara, Seite 571

 

10 Jesaja 53 : 2 (Schlachter 1951)

 

11 Buch der Psalmen 45 : 2 (Schlachter 1951)

 

12 Bihar al-Anwar, Band 16, Seite 62

 

13 Buch der Psalmen 45 : 3-4-5 (Schlachter 1951)

 

14 In den englischen und arabischen Bibeln wird von der Stadt im Singu­lar gesprochen.

 

15Das Buch der Psalmen 72

 

16Jamieson Fausset & Brown commentary

 

Antonius Fekri’s Kommentar zur Bibel (Arabisch)

 

17Frieden ist vorausgesetzt durch viele Aspekte, die der Islam erfüllt und verlangt. Der Friedensgruß “Salam Alaykum” war nur ein kleines Bei­spiel, dass sogar beim simpelsten Gruß die Muslime mit Frieden anfan­gen. In der Zeit des Propheten Muhammad war der Frieden reichlich vorhanden. Der arabische Historiker Ibn Sayed al-Nass überliefert, dass Uday bin Hatim einmal sagte:

“Ich sah eine Frau auf einem Kamel reiten, sie reiste von Qadisiya nach Mekka ohne Furcht (vor Verbrechern und weiteren schlechten Dingen).”

Uyun al-Athar, Band 2, Seite 288

Ubay bin Hatim ist ein Mann, der in der Zeit des Propheten gelebt hat. Qadisiya ist eine Stadt im Irak. Und die Entfernung zwischen Qadisiya und Mekka beträgt um die 1000 Km. Vor der Zeit des Islam war es un­möglich für eine Frau, alleine zu reisen, denn sie könnte entführt, ausge­raubt oder vergewaltigt werden. Zur Lebzeit des Propheten war es aller­dings möglich, nicht aber in der Zeit Jesu – daher ist dieser Vers eher passend zum Propheten Muhammad und nicht zum Propheten Jesus.

 

18In allen deutschen Übersetzungen ist von Städten die Rede, in der arabis­chen und der englischen Bibel hingegen von der Stadt im Singular.

 

19 Daniel 2 : 44 (Luther 1984)

 

20 Jamieson Fausset & Brown commentary

 

Antonius Fekri’s commentary on the Bible (Arabic)

 

21 Matthäus 5 : 39 (Luther 1984)

 

22 Revelation 12 : 1-2-5 (Einheitsübersetzung 1980)

 

23 Jamieson Fausset & Brown commentary

 

Antonius Fekri’s commentary on the Bible (Arabic)

 

24Bihar al-anwar, Band 36, Seite 368

4.3 Die Bibel beweist die Prophezeiung von Muhammad

Beispiel 1

[Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll.] 1

So wie wir sehen, verspricht Jesus den Menschen einen Beistand, der nach ihm kommen wird, um für immer bei ihnen zu sein.

Die Christen glauben, dass dieser Beistand der heilige Geist ist und nicht ein Prophet, denn der Vers danach besagt [Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann].
Dieser Glaube erweist sich jedoch aus drei Gründen heraus als falsch.

Erster Grund:
Das Wort Geist könnte in der Bibel in der Bedeutung von Prophet vorkommen, so wie wir es in der Bibel lesen [Liebe Brüder, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen.] 2

Zweiter Grund:
Der Vers spricht von „einem anderen Beistand“; wie wir jedoch wissen, wird der heilige Geist als Teil der Dreieinigkeit vorgestellt, sodass er kein anderer Beistand wäre, sondern Teil der Einheit mit dem Vater und dem Sohne. Folglich kann er nicht gemeint sein.

Dritter Grund:
Der Beistand, der nach Jesus kommen wird, kann nicht während der Zeit Jesu existieren, so wie wir es im Johannes-Evangelium lesen.[Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich fortgehe. Denn wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; gehe ich aber, so werde ich ihn zu euch senden.]3

Hingegen existierte der Heilige Geist längst in der Zeit Jesu, so wie wir es im Lukas-Evangelium lesen [Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. Und während er betete, öffnete sich der Himmel, und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.] 4

Interessant ist es, dass in der englischen Version Paraclete geschrieben wurde anstatt Advocate (Beistand)

Englisch
[And I will ask the Father, and he shall give you another Paraclete, that he may abide with you for ever.] 5

Deutsch
[Und ich werde den Vater fragen, und er wird dir einen anderen Paraclete geben, sodass er mit dir für immer verweilen möge]

Die Übersetzung des griechischen Wortes „Periclete“ bedeutet der Gepriesene. Die Christen haben jedoch den Wortlaut in „Paraclete“umgeändert, um ihm die Bedeutung von Beistand zu geben. Der ehemalige katholische Bischof David Benjamin sagte:
Das „Paraclete“ von Sankt Johannes Gospel bedeutet nicht und kann nicht, weder „Tröster“ oder „Beistand“ noch irgendetwas anderes bedeuten, es ist eine korrumpierte Form von Periqlytos.“6
Und weiter: „Wenn wir den wahren Sinn dieser Worte herausfinden möchten, müssen wir den Text korrigieren, und die entnommenenoder korrumpierten Wörter bereitstellen, dementsprechend müsste es heißen:“Ich werde zum Vater gehen, und er wird dir einen anderen Gesandten senden, dessen Name Periqlytos sei, sodass er bei euch bleibe für immer“7

Wir können davon ausgehen, dass der ursprüngliche Wortlaut Periqlytos, der Gepriesene war – in der arabischen Sprache bedeutet der Name Muhammad ebenfalls der Gepriesene.

Der heilige Quran versichert uns diesen Fakt:
{Und da sagte Jesus, der Sohn der Maria: „O ihr Kinder Israels, ich bin Allahs Gesandter bei euch, der Bestätiger dessen, was von der Thora vor mir gewesen ist, und Bringer der frohen Botschaft eines Gesandten, der nach mir kommen wird. Sein Name wird der Gepriesene (Ahmad) sein.“Und als er zu ihnen mit den Beweisen kam, sagten sie: „Das ist ein offenkundiger Zauber.“ }8

Beispiel 2

[Gott kommt von Teman her, und der Heilige vom Gebirge Paran. (Sela.) Seine Pracht bedeckt die Himmel, und die Erde ist voll seines Ruhmes.] 9

Dieser Vers zeigt deutlich den Prophet Muhammad an, die Religion Gottes wird von Teman kommen, was heutzutage bekannt ist als das arabische Land, und der Prophet wird aus dem Gebirge Paran kommen, welches heute bekannt ist als Mekka, wo der heilige Quran dem Propheten Muhammad geoffenbart wurde.
Dieser Vers sagt uns, dass ein Prophet von dort kommt, denn das Wort „der Heilige“ trägt in der Bibel die Bedeutung Prophet. [Sie wurden im Lager eifersüchtig auf Mose und auf Aaron, den Heiligen des Herrn.]10
Die Christen mögen es leugnen, dass Paran der Berg von Mekka ist, sehen wir uns die Bibel jedoch genau an, können wir ganz leicht beweisen, dass Paran Mekka ist.
Wir lesen in der Bibel über Ishmael [Er ließ sich in der Wüste Paran nieder und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus Ägypten.] 11
Historisch gesehen lebte Ishmael in Mekka im arabischen Land, und die Menschen von Mekka sind die Nachfahren von Ishmael, daher kann es keinen Zweifel darüber geben, dass es sich bei Paran um Mekka handelt.
Die Bibel bestätigt weiter diesen Fakt [Ihr Siedlungsgebiet reichte von Hawila bis Schur] 12

Hawilah ist nach dem Bibel-Wörterbuch 13 eine Gegend in Arabien. Schur ist nach dem Bibel-Wörterbuch die arabische Wüste, an der nord-östlichen Grenze von Ägypten.
Was unsere Meinung weiter bestätigt ist die Tatsache, dass Teman in der Bibel als ein Ort im arabischen Land erwähnt wurde. [Die Königin von Mittag wird auftreten vor dem Gerichte mit den Leuten dieses Geschlechts und wird sie verdammen; denn sie kam von der Welt Ende, zu hören die Weisheit Salomos. Und siehe, hier ist mehr denn Salomo.] 14*
Wir wissen, dass die Königin von Teman die Königin von Sheba ist, und Sheba befindet sich nach dem Bibel Wörterbuch im südlichen Teil des arabischen Landes. Daraus schließen wir fest, dass Teman und Paran im arabischen Land sind, sie sind die Heimat des Propheten Muhammad. Ich kann auch noch hinzufügen, dass die Araber vor der Zeit des Islams das Gebiet um Mekka als Teman bezeichneten. Der arabische Poet Erwa bin al-Ward, der ein Götzenanbeter war und im Jahr 593 starb, also dem Jahr vor dem Anstieg des Islams, benutzte in seinem Gedicht das Wort Teman, um sich auf das Land seiner geliebten Frau zu beziehen. Er sagte in seinem Gedicht „Wie kann ich sie erreichen, solange sie in einem fernen Land ist und in einem Bezirk von Teman lebt, wo ich keinen kenne.“ 15 Es ist bekannt, dass seine geliebte Frau in einem Gebiet zwischen der Stadt Mekka und Taif lebte, die Entfernung zwischen den beiden Städten beträgt ungefähr 68 km, welches eine kurze Entfernung ist. Daher liegt Mekka im Herzen von Teman, da Teman eine große Region ist.
Und das, was der Quran sagt:

{ denen die dem Gesandten, dem Propheten, der Ummi, folgen, den sie bei sich in der Thora und im Evangelium verzeichnet finden } 16

Das Wort „Ummi“ im heiligen Quran bezieht sich auf Mekka 17, es bedeutet „der Prophet von Mekka“, denn Mekka hat viele Namen, mehr als dreißig Namen,18 einschließend Paran.19

Beispiel 3

[Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht. Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen. Das geknickte Rohr zerbricht er nicht und den glimmenden Docht löscht er nicht aus;
ja, er bringt wirklich das Recht. Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen, bis er auf der Erde das Recht begründet hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln. So spricht Gott, der Herr, der den Himmel erschaffen und ausgespannt hat, der die Erde gemacht hat und alles, was auf ihr wächst, der den Menschen auf der Erde den Atem verleiht und allen, die auf ihr leben, den Geist: Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein: blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien. Ich bin Jahwe, das ist mein Name; ich überlasse die Ehre, die mir gebührt, keinem andern, meinen Ruhm nicht den Götzen. Seht, das Frühere ist eingetroffen, Neues kündige ich an. Noch ehe es zum Vorschein kommt, mache ich es euch bekannt. Singt dem Herrn ein neues Lied, verkündet seinen Ruhm bis ans Ende der Erde! Es jauchze das Meer und alles, was es erfüllt, die Inseln und ihre Bewohner. Die Wüste und ihre Städte sollen sich freuen, die Dörfer, die Kedar bewohnt. Die Bewohner von Sela sollen singen vor Freude und jubeln auf den Gipfeln der Berge. Sie sollen die Herrlichkeit desHerrn verkünden, seinen Ruhm auf den Inseln verbreiten. Der Herr zieht in den Kampf wie ein Held, er entfacht seine Leidenschaft wie ein Krieger. Er erhebt den Schlachtruf und schreit, er zeigt sich als Held gegenüber den Feinden. Ich hatte sehr lange geschwiegen, ich war still und hielt mich zurück. Wie eine Gebärende will ich nun schreien, ich schnaube und schnaufe. Die Berge und Hügel dörre ich aus und lasse ihr Gras völlig vertrocknen. Flüsse mache ich zu festem Boden und Teiche lege ich trocken. Blinde führe ich auf Wegen, die sie nicht kennen, auf unbekannten Pfaden lasse ich sie wandern. Die Finsternis vor ihren Augen mache ich zu Licht; was krumm ist, mache ich gerade. Das sind die Taten, die ich vollbrachte, und ich lasse davon nicht mehr ab. Alle müssen weichen und werden beschämt, die auf Götzenbilder vertrauen, die zu gegossenen Bildern sagen: Ihr seid unsere Götter.] 20

Die Christen behaupten, dass in diesem Vers über Jesus 21 gesprochen wird, jedoch beziehen sich die Worte ganz klar auf eine andere Person: den Propheten Muhammad. Aus folgenden Gründen:

  • Der Vers sagt [bis er auf der Erde das Recht begründet hat].
  • Wie wir wissen, führte der Prophet Jesus seine Nation nicht, um Gerechtigkeit auf der Erde zu begründen, hingegen trifft dies auf den Propheten Muhammad zu.
  • Der Vers sagt [Auf sein Gesetz warten die Inseln]. Wie wir wissen, brachte Jesus kein neues Gesetz, hingegen brachte der Prophet Muhammad ein neues Gesetz.
  • Der Vers erwähnt Kedar und Sela; nach dem Bibel-Wörterbuch ist Kedar ein Name für die nomadischen Stämme der Araber, und Sela befindet sich im großen Tal, welches sich vom Toten Meer bis zum Roten Meer erstreckt, und dies ist ein Teil des Landes des Propheten Muhammad.
  • Der Vers sagt [die zu gegossenen Bildern sagen: Ihr seid unsere Götter.] Jesus wurde zu Juden gesandt, die keine Götzen angebetet haben, hingegen wurde der Prophet Muhammad zu den Götzendiener gesandt.

 

Beispiel 4

[Sie haben recht geredet. Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist,
erwecken aus ihren Brüdern] 21
Die Christen behaupten, dass der Prophet, der sich erheben wird Jesus sei 22,
jedoch spricht dieser Vers ganz deutlich über den Propheten Muhammad, weil dieser wie Moses ist; im Gegenteil dazu ist Jesus nicht wie Moses, aus folgenden Gründen:

  • Der Prophet Muhammad wurde von einem menschlichen Vater gezeugt;
    Jesus hingegen ist das Kind einer Jungfrau.
  • Der Prophet Muhammad heiratete und hatte Kinder wie der Prophet Moses, hingegen war dies bei Jesus nicht der Fall.
  • Der Prophet Muhammad brachte wie der Prophet Moses ein Gesetz, hingegen war dies bei Jesus nicht der Fall.
  • Der Prophet Muhammad führte seine Leute und wurde deren Meister, ebenso wie der Prophet Moses, Jesus hingegen führte seine Leute nicht.
  • Der Prophet starb eines natürlichen Todes, ebenso wie der Prophet Moses, hingegen glauben die Christen, dass Jesus gekreuzigt wurde.
  • Der Körper des Propheten Muhammad verblieb in der Erde nach seinem Tod wie auch der Körper des Propheten Moses, hingegen gehen die Christen davon aus, dass Jesu nach drei Tagen wieder von seinem Tod auferstanden ist.

Darüber hinaus sagt die Bibel [Und es stand hinfort kein Prophet in Israel auf wie Mose, den der HERR erkannt hätte von Angesicht zu Angesicht,]24
Das heißt, dass der Prophet, der wie Moses ist, nicht von den Kindern Israels ist, denn es gibt keinen, der wie er ist in Israel. Darüber hinaus sagt der Vers „aus ihren Brüdern“ und die Brüder sollten nicht der Sohn von Israel sein, nach der Bibel [Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt.] 25
Deshalb sollten die Brüder hier die Söhne von Ismael sein, denn das Königreich Gottes war mit dem Sohn von Israel, denn es macht keinen Sinn, dass Gott es vom Sohn Israels nimmt und es dem Sohn Israels wieder zurückgibt!

Beispiel 5

[Dann sah ich den Himmel offen, und siehe, da war ein weißes
Pferd, und der, der auf ihm saß, heißt «Der Treue und Wahrhaftige»;
gerecht richtet er und führt er Krieg.] 26

Die Christen denken, dass dieser Vers über Jesus spricht 27, dies kann
jedoch nicht sein, denn die Beschreibung passt zum Propheten Muhammad, und nicht zu Jesus, aus folgenden Gründen.

– Die Beschreibung dieser Person besagt, dass diese ein weißes Pferd
reitet, und dies passt zum Propheten Muhammad, denn die islamischen
Quellen geben an, dass der Prophet Muhammad ein weißes Pferd hatte, welches al-Murtajez 28 hieß, hingegen sagt uns die Bibel, dass Jesus auf einem Esel ritt.
[Jesus fand einen jungen Esel und setzte sich darauf – wie es in der Schrift heißt: Fürchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein König kommt; er sitzt auf dem Fohlen einer
Eselin. Das alles verstanden seine Jünger zunächst nicht; als Jesus aber verherrlicht war, da wurde ihnen bewusst, dass es so über ihn in der Schrift stand und dass man so an ihm gehandelt hatte.] 29
– Der Treue und der Wahrhaftige – dies waren die Umschreibungen, die die arabischen Götzenanbeter für den Propheten Muhammad benutzt haben, bevor er den Islam verkündete. Sogar nach der Verkündigung des Islams nannten sie ihn weiterhin so, obwohl sie seine Feinde waren, wie die islamischen Quellen uns berichten.30 Hingegen nannten die Feinde Jesu diesen einen Betrüger, was das Gegenteil von treu und wahrhaftig ist, so wie die Bibel uns das erzählt [Sie sagten: Herr, es fiel uns ein, dass dieser Betrüger, als er noch lebte, behauptet hat: Ich werde nach drei Tagen auferstehen.] 31
– Der zitierte Vers besagt weiterhin, dass die angesprochene Person richten wird, und dies passt zum Propheten Muhammad, denn er brachte ein Gesetz und richtete. Hingegen brachte Jesus kein Gesetz, er selbst gab zu, dass das Richten nicht Teil seiner Aufgabe ist, so wie das Lukas-Evangelium uns berichtet [Er erwiderte ihm: Mensch,
wer hat mich zum Richter oder Schlichter bei euch gemacht? ]32
– Der Vers sagt auch, dass er an Kriegen teilnehmen wird, und das passt wiederum zum Propheten Mohammad, denn er nahm teil an Kriegen und besiegte seine Feinde. Hingegen konnte Jesus nicht an den Kriegen teilnehmen, denn ansonsten würde er sich selbst widersprechen, denn er sagte [Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halt auch die andere hin, und dem, der dir den Mantel wegnimmt, lass auch das Hemd.]33

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1 Johannes 14 : 15-16 (Einheitsübersetzung 1980)
2 Johannes I 4 : 1 (Einheitsübersetzung 1980)
3 John 16 : 7 (Einheitsübersetzung 1980)
4 Luke 3 : 21-22 (Einheitsübersetzung 1980)
5 Douay-Rehims version
6 Muhammad in the bible, Seite 170
7 Muhammad in the bible, Seite 167-168
8 Quran 61 : 6
9 Habakkuk 3 : 3 (Elberfelder 1905)
10 Psalter 106 : 16 (Einheitsübersetzung 1980)
11 Genesis 21 : 21 (Einheitsübersetzung 1980)
12 Genesis 25 : 18
13 Easton’s bible dictionary
14 Luke 11 : 31 (Luther 1545)
* Mittag = Teman, in der deutschen Version steht “Mittag”, hingegen in
der arabischen Version (Van-dyke) das Wort “Teman” steht. Im der deutschen
Bibel sind beide Wört das selbe, denn in Habakuk 3:3 in der Elberfelder
übersetzung aus dem jahr 1871 steht auch “Teman”, hingegen
in der Luther übersetzung aus dem jahr 1545 “Mittag” geschrieben steht.
15 Diwan Erwa bin Al-Ward, Seite 33
16 Quran 7 : 157
17 Taqrib al-quran, von Shirazi, Band 2, Seite 254  &
Tafsir as-safi, von Kashani, Band 2, Seite 242
18 Al-Haj wa al-Umarah, von Muhammad Rayshahri, Seite 33
19 Mu’ajam al-buldan, von al-Hamawy, Band 4, Seite 225
20 Jesaja 42 : 1-17 (Einheitsübersetzung 1980)
21 Adam Clarke’s commentary on the Bible Antonius Fekri’s Kommentar zur Bibel
(Arabisch)
22 Deuteronomy 18 : 18 (Luther 1984)
23 Jamieson Fausset & Brown commentary
Antonius Fekri’s Kommentar zur Bibel (Arabisch)
24 Deuteronomium 34 : 10 (Luther 1984)
25 Matthäus 21 : 43 (Luther 1984)
26 Offenbarung 19 : 11 (Einheitsübersetzung 1980)
27 Adam Clarke’s commentary on the Bible
Antonius Fekri’s commentary on the Bible (Arabisch)
28 Bihar al-anwar, Band 16, Seite 128
29 Johannes 12 : 14 – 16 (Einheitsübersetzung 1980)
30 Bihar al-anwar, Band 15, Seite 384
31 Matthäus 27 : 63 (Einheitsübersetzung 1980)
32 Lukas 12 : 14 (Einheitsübersetzung 1980)
33 Lukas 6 : 29 (Einheitsübersetzung 1980)

4.2 Die Bibel beweist, dass Jesus ein Prophet ist

Beispiel 1
[Da entgegnete er ihnen: Sicher werdet ihr mir das Sprichwort vorhalten: Arzt, heile dich selbst! Wenn du in Kafarnaum so groß Dinge getan hast, wie wir gehört haben, dann tu sie auch hier in deiner Heimat! Und er setzte hinzu: Amen, das sage ich euch:
Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt.] [1]

Beispiel 2
[Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat und in seiner Familie.[2]

Beispiel 3
[Alle wurden von Furcht ergriffen; sie priesen Gott und sagten: Ein großer Prophet ist unter uns aufgetreten: Gott hat sich seines Volkes angenommen.] [3]

Beispiel 4
[Da fragten sie den Blinden noch einmal: Was sagst du selbst über ihn? Er hat doch deine Augen geöffnet. Der Mann antwortete: Er ist ein Prophet. ] [4]

Beispiel 5
[Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll.[5]

So wie wir es in den obigen Versen gelesen haben, ist es klar, dass Jesus sich selbst als einen Propheten ansah, und auch die Menschen in seiner Umgebung betrachteten ihn als einen solchen. Wäre Jesus Gott, wieso haben weder er noch die Menschen seiner Umgebung dies nicht einmal erwähnt?
Es gibt keinen anderen Weg als den, Jesus als einen Gesandten Gottes zu akzeptieren, so wie der ehemalige katholische Mönch Jean Wahbi [6] sagte: „Die Lehren von Jesus Christus zwingen uns auf, an ihn als einen Gesandten zu glauben. [7]

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Fußnote    (↵ zurück zum Text)

  1. Lukas 4 : 23-24 (Einheitsübersetzung 1980) 
  2. Matthäus 13 : 57 (Einheitsübersetzung 1980) 
  3. Lukas 7 : 16 (Einheitsübersetzung 1980) 
  4. Johannes 9 : 17 (Einheitsübersetzung 1980) 
  5. Johannes 6 : 14 (Einheitsübersetzung 1980)  
  6. Jean Wahbi war ein katholischer Mönch aus dem Libanon, er konvertierte im Jahr 1997 zum Islam. Dann reiste er nach Najaf (Irak) zu den islamischen Schulen um zu studieren, er schrieb einige bündige Bücher über Christentum und Islam. Im Jahr 2002 wurde er zu einem Märtyrer und verließ die Welt in jungen Jahren. 
  7.  Shate al-haq, Seite 43  

4.1 Warum Muslim? Die Bibel beweist, dass Jesus nicht Gott ist

Beispiel 1
[Dann entfernte er sich von ihnen ungefähr einen Steinwurf weit, kniete nieder und betete:] [1]

Dieser Vers beweist ganz klar, dass Jesus nicht Gott sein kann, andernfalls: Zu wem betet er?

Beispiel 2
[Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und gab ihm (neue) Kraft. ] [2]

Wenn Jesus Gott wäre, bräuchte er keinen Engel, welcher ihn kräftigt. Andernfalls wäre der Engel viel stärker als Gott!

Beispiel 3
[Von mir selbst aus kann ich nichts tun; ich richte, wie ich es (vom Vater) höre, und mein Gericht ist gerecht, weil es mir nicht um meinen Willen geht, sondern um den Willen dessen, der mich gesandt hat. ] [3]

Wenn Jesus Gott ist, wieso kann er nichts von sich aus tun? Dieser Vers zeigt deutlich, dass Jesus ein Gesandter Gottes ist, denn er ersucht den Willen von dem Einen, der ihn gesandt hat.

Beispiel 4
[Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast. ][4]

Dieser Vers hier zeigt sehr klar, dass Gott nur Einer ist. Gott ist der, der Jesus gesandt hat, somit kann Jesus nicht Gott sein, denn der Sender ist ein anderer als der Gesendete.

Beispiel 5
[Er sagte zu ihnen: Ich muss auch den anderen Städten das Evangelium vom Reich Gottes verkünden; denn dazu bin ich gesandt worden.] [5]

Wenn Jesus Gott wäre, würde er sein eigenes Reich verkünden, jedoch verkündet er das Reich von dem Einen. der ihn gesandt hat. Der Eine, der ihn sandte, ist ein anderer als er, was bedeutet, dass der Vater und der Sohn nicht eins sind.

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Fußnote    (↵ zurück zum Text)

  1. Lukas 22 : 41 (Einheitsübersetzung 1980)
  2. Lukas 22 : 43 (Einheitsübersetzung 1980)
  3. Johannes 5 : 30 (Einheitsübersetzung 1980)
  4. Johannes 17 : 3 (Einheitsübersetzung 1980)
  5. Lukas 4 : 43 (Einheitsübersetzung 1980)