Wie man das Buch kaufen kann

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Inhaltsangabe des Buches

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Kapitel 1: Wieso nicht Christ?………………………………………………..1

Was ist das Christentum?………………………………………………………….2

Trinität……………………………………………………………………………………3

Logik und Verstand verwerfen die Trinität………………………………….5

Die Bibel verwirft die Trinität……………………………………………………7

Die Bibel widerlegt die Scheinbeweise der Trinität………………………9

Die Bibel widerlegt die Behauptung, dass Wunder Beweise sind…12

Die heidnischen Wurzeln der Trinität……………………………………….16

Kapitel 2: Erlösung und Kreuzigung……………………………………..19

Logik und Verstand verwerfen die Erlösung und die Kreuzigung…20

Die Bibel verwirft die Erlösung und die Kreuzigung…………………..22

Widersprüche bezüglich der Erlösung und der Kreuzigung………….24

Die heidnischen Wurzeln der Kreuzigung………………………………….28

Kapitel 3: Die Bibel……………………………………………………………….31

Die Bibel wurde verfälscht………………………………………………………32

Widersprüche im Alten Testament……………………………………………37

Widersprüche im Neuen Testament………………………………………….41

Das Neue Testament hebt die Gesetze des Alten Testamentes auf..45

Wissenschaftliche Fehler in der Bibel……………………………………….48

Die Bibel beleidigt den Herrn…………………………………………………..51

Die Bibel beleidigt die Propheten……………………………………………..53

Die unmoralische Sprache der Bibel…………………………………………56

xii

Kapitel 4: Wieso Muslim?……………………………………………………..57

Die Bibel beweist, dass Jesus nicht Gott ist……………………………….58

Die Bibel beweist, dass Jesus ein Prophet ist……………………………..60

Die Bibel beweist die Prophezeiung von Muhammad…………………62

Die Bibel erwähnt die Ahlulbayt………………………………………………73

Das Evangelium von Barnabas…………………………………………………82

Wissenschaftliche Wunder im Quran………………………………………..86

Die wissenschaftlichen Wunder von Imam Jaffar al Sadiq…………..89

Kapitel 5: Geschichten von Konvertiten………………………………..95

Die Geschichte eines iranischen Priesters………………………………….97

Die Geschichte des abessinischen Königs………………………………..102

Kapitel 6: Was ist Islam?…………………………………………………….107

Die islamische Sicht des Christentums…………………………………….114

Die islamische Sicht zu Jesus…………………………………………………116

Die islamische Sicht der Jungfrau Maria………………………………….118

Die islamische Sicht der Kreuzigung und Erlösung…………………..120

Die islamische Sicht der Bibel………………………………………………..121

Kapitel 7: Prophet Muhammad…………………………………………..123

Vorislamische Zeit im arabischen Land…………………………………..124

Geburt und Kindheit……………………………………………………………..125

Der Aufstieg des Islams…………………………………………………………127

Das Aussehen von Prophet Muhammad…………………………………..128

Der Charakter des Propheten………………………………………………….129

Die Großzügigkeit des Propheten Muhammad…………………………130

xiii

Die Tapferkeit des Propheten Muhammad……………………………….131

Die Gnade des Propheten Muhammad…………………………………….131

Freundlichkeit des Propheten Muhammad gegenüber den Tieren.132

Die Bescheidenheit des Propheten Muhammad………………………..133

Kapitel 8: Antworten an Christen………………………………………..135

Frauenrechte im Islam…………………………………………………………..136

Kopftuch (Hijab)…………………………………………………………………..140

Erlaubt der Islam, die Frau zu schlagen?………………………………….142

Wieso erlaubt der Islam die Polygamie?………………………………….146

Erlaubt der Quran die Kinderehe?…………………………………………..148

Hat der Prophet Muhammad ein neunjähriges Mädchen geheiratet?………………………………………….150

Heiliger Krieg (Jihad)……………………………………………………………152

Kopfsteuer (Dschizya)…………………………………………………………..157

Wurde der Islam durch das Schwert verbreitet?………………………..160

Wenn Muhammad ein Prophet sei, was sind dann seine Wunder?…………………………………………………162

Beweisen die Passagen in

Matthäus 28:19 und 1. Johannes 5:7 die Trinität?……………………..165

Der Quran sagt, dass Maria die Schwester von Aaron ist…………..169

Der Quran spricht von der Stadt Samiri, obwohl diese Stadt nicht existiert hat………………………………………………………………………….172

Was ist der Beweis dafür, dass der Quran das Wort Gottes ist?….174

Wenn die Bibel und der Quran Worte Gottes sind, warum ist dann nur die Bibel korrumpiert………………………………………………………178

1.7 Die heidnischen Wurzeln der Trinität

Der Lebensstil der antiken Völker ist mit dem modernen Lebensstil nicht zu vergleichen. In der Antike war es üblich, sich mit Erzählun­gen einiger fiktiver Geschichten zu unterhalten, die durch heidnische Phantasien angeregt und entstanden sind. Besonders waren diese für Kinder gedacht, da deren Unterhaltung in den früheren Jahrhunder­ten beschränkt war, ganz im Gegensatz zur Reizüberflutung heutiger Kinder. Es ist ein auch von Psychologen bestätigter Zusammenhang, dass Erzählungen in der Psyche weiterwirken – und so verwundert es nicht, dass die Personen in den Geschichten, mit denen die Kinder aufgewachsen sind, zu idealen Personen, zu ihren Helden wurden.

Die jüdische Nation wurde von den heidnischen Geschichten gesät­tigt, da sie viele Jahre ihren Wohnort in Ägypten und Babylon hatte, und diese Einflüsse finden sich im christlichem Glauben wieder. Denn die antiken Christen waren konvertierte Juden, die solche heid­nischen Mythologien mit sich trugen. Sie fügten diesen Glauben dem Christentum hinzu, als sie einige Ähnlichkeiten zwischen Jesus und den heidnischen Charaktere fanden. Sie verknüpften die Geschichte von Jesu mit den Geschichten dieser Charaktere, und fügten der Ge­schichte von Jesu viele Mythen hinzu, auf denen der christliche Glauben heute noch basiert.

Der amerikanische Historiker Will Durant schreibt: „Das Christen­tum hat nicht das Heidentum zunichte gemacht; sondern es übernommen.“[1]

Auch der Glaube an die Trinität ist Bestandteil des heidnischen Glau­bens, der Eingang in das Christentum fand, ja, zum Hauptbestandteil christlichen Glaubens wurde. Zuvor existierte dieser Glaube im anti­ken Ägypten.

Der amerikanische Historiker Will Durant dazu: „Aus Ägypten ka­men die Ideen der göttlichen Trinität.“ [2]

Die Ägypter glaubten an Osiris, Isis und Horus, die sie sich als einen Gott zusammengesetzt vorstellten.

Der Vater (Osiris), der Sohn (Horus) und die Mutter (Isis): Wir fin­den hier nahezu dieselbe Struktur, die auch die christliche Trinitäts­lehre mit ihrem Glauben an die Einheit von Vater, Sohn und heiligem Geist bestimmt.

Weiter lesen wir bei Durant: „Eine intime und vertrauensvolle Ver­ehrung der Heiligen ersetzte den Kult der heidnischen Götter und stellte den Polytheismus der einfachen oder der poetischen Gemüter zufrieden. Statuen von Isis und Horus wurden in Maria und Jesus unbenannt.“ [3]

Im mittleren Osten gab es eine christliche Glaubensrichtung, die sich Maryamia nannte, diese lehrte die Einheit von Vater, Sohn und Mut­ter, das ist exakt dieselbe Struktur, die sich auch in der ägyptischen Trinität erkennen lässt.

Diese damals in der arabischen Welt weit verbreitete Konfession ist mittlerweile ausgestorben; es gibt jedoch eine damit verwandte ande­re Konfession auf den Philippinen, die sich als katholisch-maria­nisch[4] bezeichnet und die die jungfräuliche Maria als Gott ansieht.

Betrachten wir nun in einem kurzen Vergleich die Ähnlichkeiten der Geschichten von Horus und Jesus.

Horus (Ägypten 3000 v. Chr.)

  • Horus wurde am 7. Januar geboren, so wie Jesus nach den Orthodoxen Christen
  • Horus war das Kind einer Jungfrau , so wie Jesus
  • Set wollte Horus in seinem Kindesalter töten, so wie Herod Jesus in seinem
  • Kindesalter töten wollte
  • Isis flüchtete ins Nildelta, um weit von zuhause ein Kind zu gebären. Maria gebar ihr
  • Kind ebenfalls fern ihrer Heimat in einer Scheune.
  • Horus wuchs weit entfernt von seiner Heimat auf, so wie Je­sus in Ägypten weit entfernt von seiner Heimat aufwuchs.
  • Horus hat königliche Ahnen, so wie Jesu
  • Anubis und Horus waren Geschwister, so wie Johannes und Jesus Geschwister waren
  • Anubis mumifizierte tote Körper und John war ein Täufer.
  • Anubis Symbol war ein geköpftes Tier, Johannes wurde ge­köpft
  • Horus hatte 12 Schüler/Jünger, so wie Jesus
  • Horus vollzog Wunder, so wie Jesus
  • Horus ist bekannt mit dem Namen der Gott, so wie Jesus
  • Horus ist wieder auferstanden, so wie Jesus.
  • Horus ist ein Gott, so wie Jesus. [5]

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  1. The Story of Civilization, Band 3, Seite 720
  2. The Story of Civilization,Band 3, Seite 720
  3. The Story of Civilization, Band 4, Seite 98
  4. Die katholische marianische Bewegung wurde durch Dominic Sanchez Falar errichtet.
  5. Die Informationen sind der offiziellen Webseite der ägyptischen Regie­rung und einigen arabischen Artikeln von ägyptischen Archäologen ent­nommen.

1.6 Die Bibel widerlegt die Behauptung, dass Wunder Beweise sind

Die Christen versuchen ihren Glauben in die Trinität durch die Wun­der zu untermauern, welche Jesus getan hat. Sie betrachten diese als Beweis dafür, dass Jesus Gott sein muss, da solche Wunder von kei­nem anderen als von Gott vollbracht werden können.

Wie auch immer, es ist wirklich sehr interessant, wenn die Bibel uns sagt, dass auch die Lügner solche Wunder vollbringen können.[Denn es wird mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet auf­treten und sie werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten irrezuführen.] [1]

Wenn auch ein falscher Prophet das tun kann, was Jesus getan hat, ist diese Tat noch kein Beweis dafür, dass Jesus Gott ist.

Wenn wir uns die Wunder, die Jesus vollbracht hat, genauer anschau­en, werden wir sehen, dass diese keine besonderen Wunder sind; es gibt auch andere Menschen, die dieselben Wunder vollbracht haben.

Beispiel 1
Die Christen behaupten, dass das Wunder der Speisung der 5000, bei dem Jesus mit fünf Broten und zwei Fischen 5000 Menschen sättigte, ein Beweis dafür ist, dass Jesus Gott sei.

[Und er befahl den Volksmengen, sich auf das Gras zu lagern, nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte auf gen Himmel und seg­nete sie, und er brach die Brote und gab sie den Jüngern, die Jünger aber gaben sie den Volksmengen.] [2]

Indessen sehen wir, dass Elijah eine Handvoll Mehl hatte, die für ein ganzes Jahr ausreichend waren, wieso betrachten die Christen Eilija nicht auch als Gott? Ist das nicht ein vergleichbares Wunder ?

[Und als sie hinging zu holen, rief er ihr nach und sprach: Bringe mir auch einen Bissen Brot mit! Sie sprach: So wahr der HERR, dein Gott, lebt: Ich habe nichts Gebackenes, nur eine Hand voll Mehl im Topf und ein wenig Öl im Krug. Und siehe, ich hab ein Scheit Holz oder zwei aufgelesen und gehe heim und will mir und meinem Sohn zurichten, dass wir essen – und sterben. Elia sprach zu ihr: Fürchte dich nicht! Geh hin und mach’s, wie du gesagt hast. Doch mache zu­erst mir etwas Gebackenes davon und bringe mir’s heraus; dir aber und deinem Sohn sollst du danach auch etwas backen. Denn so spricht der HERR, der Gott Israels: Das Mehl im Topf soll nicht ver­zehrt werden, und dem Ölkrug soll nichts mangeln bis auf den Tag, an dem der HERR regnen lassen wird auf Erden. Sie ging hin und tat, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch und ihr Sohn Tag um Tag. Das Mehl im Topf wurde nicht verzehrt, und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des HERRN, das er durch Elia gere­det hatte.] [3]

Beispiel 2
Die Christen behaupten, dass das Wunder von Jesus, bei dem er über das Wasser herrschte, ein Beweis dafür ist, dass er Gott sei.

[Da traten sie zu ihm und weckten ihn auf und sprachen: Meister, Meister, wir kommen um! Da stand er auf und bedrohte den Wind und die Wogen des Wassers, und sie legten sich und es entstand eine Stille. (25) Er sprach aber zu ihnen: Wo ist euer Glaube? Sie aber fürchteten sich und verwunderten sich und sprachen zuein­ander: Wer ist dieser? Auch dem Wind und dem Wasser gebietet er und sie sind ihm gehorsam.] [4]

Hingegen sagt die Bibel, dass das Wasser auch Elia gehorchte.

[Da nahm Elia seinen Mantel und wickelte ihn zusammen und schlug ins Wasser; das teilte sich nach beiden Seiten, sodass die beiden auf trockenem Boden hinübergingen.] [5]

Beispiel 3
Auch das Wunder, bei dem Jesus einem Blinden das Augenlicht wie­dergiebt, führt man im Christentum gerne als Beleg an, um zu bewei­sen dass Jesus Gott ist.

[Jesus aber sprach zu ihm: Geh hin, dein Glaube hat dir geholfen. Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach auf dem Wege.] [6]

Doch auch Elischa gab den Blinden das Augenlicht wieder.

[Als sie dort angekommen waren, betete Elischa: Herr, öffne ihnen die Augen, damit sie sehen. Der Herr öffnete ihnen die Augen und sie sahen, dass sie mitten in Samaria waren.] [7]

Beispiel 4
Auch das Wunder der Auferweckung des Lazarus wird gerne ange­führt, um die Gottesgleichheit von Jesus zu unterstreichen.

[Und trat hinzu und berührte den Sarg, und die Träger blieben ste­hen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf! (15) Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden, und Jesus gab ihn seiner Mutter.] [8]

Doch die Bibel berichtet auch davon, dass Elischa einem Toden das Leben wiedergab.

[Als Elischa in das Haus kam, lag das Kind tot auf seinem Bett. Er ging in das Gemach, schloss die Tür hinter sich und dem Kind und betete zum Herrn. Dann trat er an das Bett und warf sich über das Kind; er legte seinen Mund auf dessen Mund, seine Augen auf des­sen Augen, seine Hände auf dessen Hände. Als er sich so über das Kind hinstreckte, kam Wärme in dessen Leib. Dann stand er auf, ging im Haus einmal hin und her, trat wieder an das Bett und warf sich über das Kind. Da nieste es siebenmal und öffnete die Augen.] [9]

Beispiel 5
Ebenso wird das Wunder der Heilung eines aussätzigen Lepra­kranken, von dem Matthäus berichtet, als Beweis dafür gese­hen, dass Jesus Gott sei.

[Da streckte Jesus die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es – werde rein! Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz.] [10]

Doch wir finden in der Bibel ebenso die Geschichte der Heilung ei­nes Aussätzigen durch Elischa.

[So ging er also zum Jordan hinab und tauchte siebenmal unter, wie ihm der Gottesmann befohlen hatte. Da wurde sein Leib gesund wie der Leib eines Kindes und er war rein.] [11]

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  1. Matthäus 24 : 24 (Einheitsübersetzung 1980)
  2. Matthäus 14 : 19 (Elberfelder 1905)
  3. Könige I 17 : 11 – 16 (Luther 1984)
  4. Lukas 8 : 24-25 (Luther 1984)
  5. Könige II 2 : 8 (Luther 1984)
  6. Markus 10 : 52 (Luther 1984)
  7. Könige II 6 : 20 (Einheitsübersetzung 1980)
  8. Lukas 7 : 14-15 (Luther 1984)
  9. Könige II 4 : 32-35 (Einheitsübersetzung 1980)
  10. Lukas 5 : 13 (Einheitsübersetzung 1980)
  11. Könige II 5 : 14 (Einheitsübersetzung 1980)

1.5 Die Bibel widerlegt die Scheinbeweise der Trinität

Die Christen beziehen sich auf einige Bibelverse, um den Glauben an die Trinität zu beweisen. Doch bei genauerer Sicht erweisen sich die betreffenden Stellen nicht als Beweise für die Trinität; die Bibel selbst widerlegt die unterstützenden Stellen.

Im Folgenden werden diese christlichen Missverständnisse der ent­nommenen Bibelverse erläutert.

Beispiel 1
[Ich und der Vater sind eins.][1]

Die Christen beziehen sich auf diese Stelle, um zu beweisen dass Je­sus Gott ist, weil Jesus und Gott eins sind. Hingegen widerlegt die Bibel selbst diese Stelle und zeigt uns den Missbrauch auf.

[Oder wisst ihr nicht: wer sich an die Hure hängt, der ist ein Leib mit ihr? Denn die Schrift sagt: »Die zwei werden ein Fleisch sein« Wer aber dem Herrn anhängt, der ist ein Geist mit ihm] [2]

Wenn Jesus aufgrund der Annahme, dass er mit dem Geist Gottes eins ist, Gott ist, dann sind alle Menschen, die sich Gott anhängen, Gott, denn auch sie sind mit dem Geist Gottes eins.

Beispiel 2
[dass der Vater in mir ist und ich in ihm.][3]

Die Christen benutzen diese Stelle, um zu beweisen, dass Jesus auf­grund der Einheit von Vater und Sohn Gott ist, die Bibel jedoch wi­derlegt dieses Behauptung.

[An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.][4]

Wenn Jesus Gott ist wenn der Vater in ihm ist und er im Vater, dann sind alle Menschen Gott, weil sie alle in Jesus sind und Jesus in ih­nen.

Beispiel 3
[Der Geist des Herrn ist auf mir] [5]

Die Christen benutzen diese Stelle, um die Einheit zwischen Jesus und Gott zu beweisen. Die Bibel jedoch widerlegt diese Behauptung.

[Und der Geist des Herrn fiel auf mich] [6]

Wenn Jesus Gott ist, weil der Geist Gottes auf ihn fiel, dann müssen die Christen Ezechiel auch als einen Gott ansehen, denn auch auf ihn viel der Geist Gottes.

Wenn wir die Bibel sorgfältig lesen, werden wir die wahre Bedeu­tung davon erhalten, was es heißt, wenn der Geist Gottes über jeman­den kommt; dies bedeutet Prophetentum, so wie wir es in der Bibel lesen: [Als sie, Saul und sein Knecht, nach Gibea gelangten, kam ih­nen tatsächlich eine Schar von Propheten entgegen. Der Geist Got­tes kam über Saul und Saul geriet mitten unter ihnen in prophetische Verzückung. ][7]

Folglich beweist diese Stelle, dass Jesus ein Prophet ist, und nicht Gott.

Beispiel 4
[Jesus erwiderte ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abra­ham wurde, bin ich.][8]

Die Christen benutzen diese Stelle, um zu beweisen, dass Jesus Gott ist und gleich ewig, denn er existierte vor Abraham, die Bibel jedoch widerlegt diese Behauptung.

[Der HERR besaß mich am Anfang seiner Wege, ehe er etwas mach­te, vor aller Zeit. Ich war eingesetzt von Ewigkeit her, vor dem An­fang, vor dem Ursprung der Erde. Als noch keine Fluten waren, ward ich geboren, als die wasserreichen Quellen noch nicht flossen. Ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln ward ich geboren. ] [9]

Wenn Jesus Gott ist, weil er vor Abraham existierte, dann müsste auch Salomon Gott sein, denn auch von ihm wird in der Bibel be­hauptet, dass er schon vor der Erschaffung der Erde existiert habe.

Beispiel 5
[Und ich habe es gesehen und bezeugt: Dieser ist Gottes Sohn.][10]

Auch diese Stelle wird von den Christen gerne herangezogen, um die Trinität zu beweisen. Doch auch hierfür finden wir Gegenbelege in der Heiligen Schrift selbst.

[Ich will sein Vater sein und er soll mein Sohn sein. ] [11]

Wenn Jesus Gott ist, weil er der Sohn Gottes ist, dann ist auch David Gott, denn auch er ist der Sohn Gottes.

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  1. Johannes 10 : 30 (Luther 1984)
  2. Korinther I 6 : 16 -17 (Luther 1984)
  3. Johannes 10 : 38 (Luther 1984)
  4. Johannes 14 : 20 (Luther 1984)
  5. Lukas 4 : 18 (Luther 1984)
  6. Ezechiel 11 : 5 (Luther 1984)
  7. Samuel I 10 : 10 (Einheitsübersetzung 1980)
  8. John 8 : 58 (Einheitsübersetzung 1980)
  9. Sprichwörter 8 : 22 – 25 (Schlachter 1951)
  10. Johannes 1 : 34 (Luther 1984)
  11. Samuel II 7 : 14 (Luther 1984)

1.4 Die Bibel verwirft die Trinität

Beispiel 1
Evangelium nach Johannes: [Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.][1]

Hier gibt Jesus deutlich an, dass er zu seinem Gott geht, logisch ge­sehen kann Gott keinen Gott für sich haben, andernfalls wäre er kein Gott, was bedeutet, dass der Sohn und der Vater nicht eins sind. Fer­ner sagt Jesus, dass die Beziehung zwischen ihm und Gott dieselbe ist wie zwischen den Menschen und Gott, was wiederum bedeutet, dass er genauso ein Diener Gottes ist wie jeder andere auch.

Beispiel 2
Evangelium nach Markus: [Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, son­dern allein der Vater.] [2]

Hier gesteht Jesus, dass er nicht das Wissen hat, welches sein Vater besitzt, was wiederum bedeutet, dass sie nicht eins sind, doch wenn sie nicht eins sind, ist das Konzept der Trinität widerlegt. Außerdem weiß der Sohn nichts über die Stunde, das bedeutet, er ist nicht Gott, denn es ist unmöglich für Gott, dass er nichts über seine Schöpfung weiß.

Beispiel 3
Neues Testament:[Wenn ihm dann alles unterworfen ist, wird auch er, der Sohn, sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott herrscht über alles und in allem.][3]

Dieser Vers zeigt uns, dass Vater und Sohn nicht gleich und nicht eins sind, denn der Unterworfene ist dem Unterwerfer nicht gleich, und Gott kann niemals der Unterworfene sein. Ferner sagt dieser Vers aus, dass Gott über alles in allem herrscht, Jesus wurde hier von Gott nicht ausgeschlossen, was wiederum bedeutet, dass sie nicht eins sind.

Beispiel 4
Evangelium nach Johannes: [der Vater ist größer als ich. ][4]

Dieser Vers zeigt uns wiederum, dass Vater und Sohn nicht gleich sind und vor allem nicht eins, denn einer von ihnen ist größer und höher als der andere. Dies ist ein Widerspruch zum Konzept der Tri­nität.

Beispiel 5
Evangelium nach Markus: [Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen.][5]

Hier ist es sehr klar, dass Jesus nicht Gott ist, denn nur Gott ist der Gute.

Nun, wie wir sehen widerlegt Jesus selbst den Glauben der Trinität, denn er sah sich selbst nicht als Gott oder gleich wie Gott.

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  1. Johannes 20 : 17 (Luther 1984)
  2. Markus 13 : 32 (Luther 1984)
  3. Korinther I 15 : 28 (Einheitsübersetzung 1980)
  4. Johannes 14 : 28 (Luther 1984)
  5. Markus 10 : 18 (Einheitsübersetzung 1980)

1.3 Logik und Verstand verwerfen die Trinität

Gott hat den Menschen mit einem Gehirn ausgestattet, um ihn zu be­fähigen, das Wahre vom Unwahren und das Echte vom Falschen un­terscheiden, deshalb kann ein Glaube, der der Logik widerspricht, nicht der richtige sein.

Viele westliche Philosophen lehnen den Glauben an die Trinität ab, weil er unlogisch ist. Genauso wie einige christliche Priester einräu­men, dass die Trinität nicht zu verstehen ist.

Der arabische Priester Tawfiq Jeed sagte: „Trinität ist ein Mysteri­um, das schwer ist zu verstehen, und wer auch immer versucht, dieses Mysterium der Trinität zu verstehen, ist wie einer, der das ganze Wasser der Ozeane in seiner Handfläche tragen will.“[1]

Beispiel 1
Die Christen glauben, dass Gott aus drei individuellen Wesen zusam­mengesetzt ist, und dass diese drei eins sind.

Logisch gesehen ist dies falsch, denn 1+1+1 kann nicht gleich eins sein.

Beispiel 2
Wenn man glaubt, dass Gott aus drei Wesen zusammengesetzt ist, be­deutet dies, dass Gott verbunden wurde, und dies bedeutet wiederum, dass jemand sie verbunden hat. Folglich muss einer vor Gott existie­ren oder eine der drei Wesen existierte vor den anderen.

Beispiel 3
Wenn die Christen sagen, dass die drei Personen zusammen regieren, heißt dies, dass diese drei Personen miteinander übereinstimmen müssen, um fähig zu sein, die Welt zu regieren, was bedeutet, dass sie nicht perfekt sind. Wenn wir sagen, eine von ihnen ohne Hilfe der anderen regieren kann, dann bedeutet dies, dass die anderen nicht Gott sind.

Beispiel 4
Wenn jede Person verschieden oder individuell ist, führt das nur zu zwei Optionen.

1- Die Person ist perfekt
2- Die Person ist nicht perfekt

Wenn wir das Erste nehmen, bedeutet dies, dass die anderen zwei Personen nicht perfekt sind, denn sie haben nicht das, was die erste ausmacht.

Nehmen wir den zweiten Fall an, bedeutet dies, dass die Person nicht perfekt ist und einen Mangel hat, den die anderen nicht haben.

Beispiel 5
An die hypostatische Union zu glauben, welche die Einheit von Gott­heit und Menschheit in Jesus ist, bedeutet, dass Gott begrenzt ist. Er war begrenzt, als er in der Gebärmutter seiner Mutter heranwuchs und er war begrenzt, als er in einem menschlichen Körper lebte (Cor­pus Christi/Leib Christi).

Was auch immer begrenzt ist, kann nicht Gott sein.

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  1. Ser al-Azal, von Tawfiq Jeed, Seite 11

1.2 Trinität

Das Wort “Trinität” leitet sich von dem lateinischen Nomen “trinitas” ab; dieses bedeutet: “drei sind eins”.

Die Trinität drückt den Glauben aus, dass Gott einer ist, zusammen­gesetzt aus drei verschiedenen Wesen, die in gleich ewiger und gleich ebenbürtiger Teilnahme existieren: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Obwohl die Trinität der wichtigste Glaubensbestandteil des Christen­tums ist, findet sie in der Bibel keine Erwähnung. Man weiß nicht exakt, wann genau dieses Glaubenselement in das Christentum Eingang gefunden hat, es könnte jedoch von Tertullian eingeführt sein.

Durch das Aufkommen der Trinität spalteten sich die Christen in zwei Gruppen, eine Gruppe glaubte an die Absolute Einheit, die an­dere hingegen an die Trinität.

Im Jahr 325 n. Chr. trafen sich beide Gruppierungen beim Ersten Konzil von Nizäa, um diese Sache aus zu diskutieren. Die Diskussi­on fand zwischen Arius, dem Kopf der Einheitsfraktion, und Athana­sius, dem Kopf der Trinitätsgruppe, statt.

Da Kaiser Konstantin der Große vom Glauben der Trinität beein­druckt war, entschied sich das Konzil für diesen Glauben und be­trachtete die Absolute Einheit als ketzerisch, obwohl die Mehrheit der Christen damals gegen die Trinität war.

Der ehemalige katholische Bischof David Benjamin[1] sagte: Mehr als ein Tausend Geistliche wurden bei dem Konzil bei Nizäa (heutige Izmit) herbefohlen, von denen nur 318 Personen den Beschluss unterzeichneten.[2]

Das Regime des Herrschers Konstantin bekämpfte das Bekenntnis der Einheit und zwang die Christen dazu, an die Trinität zu glauben.

Der amerikanische Historiker Will Durant[3] schreibt dazu: Ein impe­rialistisches Erlass ordnete an, dass alle Bücher von Arius ver­brannt werden sollen, und bestrafte das Verstecken solcher Bü­cher mit dem Tod.[4]

Die Trinität ist für heutige Christen ein selbstverständlich geworde­ner Glaube, obwohl diese einer schlüssigen Logik widerspricht. Dar­über hinaus können wir keine klare Unterstützung für diesen Glau­ben in der Bibel finden. Die Bibel selbst widerlegt den Glauben der Trinität, wir werden uns nun einige Beispiele ansehen.

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  1. Professor David Benjamin ist ein iranischer katholischer Bischof, er wurde in Orumyeh, im Westen des Irans geboren, er starb im Jahr 1940. Neben seiner Muttersprache sprach er andere Sprache, die zum Bibelstu­dium relevant sind, Griechisch, Latein, Hebräisch, Syrisch und Arame­isch. Er konvertierte zum Islam, nachdem er herausfand, dass Prophet Muhammad in der Bibel in verschiedenen Versen erwähnt wurde, er nahm den islamischen Namen Abdulahad Dawud an.
  2. Muhammad in the Bible, Seite 56
  3. Professor Will Durant war ein amerikanischer Philosoph und Historiker. Er wurde im Jahr 1885 geboren und starb im Jahr 1981. Er schrieb das bekannte Buch “Die Geschichte der Zivilization” in fünfzig Jahren.
  4. The Story of Civilization, Band 3, Seite 798

1.1 Was ist Christentum?

Das Wort Christentum leitet sich von dem griechischen Wort “Christ” ab, was “gesalbt/der Gesalbte” bedeutet, dieser Name wurde von den Griechen für die Anhänger Jesu benutzt.1

Eigentlich existiert dieser Name nicht in der Bibel, und wurde mit der Absicht gebraucht, die Anhänger Jesu zu schänden. Nach einiger Zeit jedoch wurde dieser Name der offizielle für die Anhänger.

Hingegen war die biblische Bezeichnung für die Anhänge Jesu Na­zarener; so können wir es in der Bibel lesen:

[Wir haben erkannt, dass dieser Mann schädlich ist und dass er Aufruhr erregt unter allen Juden auf dem ganzen Erdkreis und dass er ein Anführer der Sekte der Nazarener ist.]2

Die heutigen Christen erlangen ihre religiöse und spirituellen Lehren aus der Bibel, sie glauben, dass in diesem Buch Gottes Wort enthal­ten ist. Die hervortretenden Glaubenszüge des Christentums sind die Trinität, die Erlösung und die Kreuzigung.

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1 Für mehr Informationen siehe auch: Easton’s Bible Dictionary. http://www.ccel.org/ccel/easton/ebd2.html

2 Lukas 24 : 5 (Luther 1984)

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